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IWF unterstützt Tunesien mit 500 Millionen Dollar

Nachdem die Verfassung abgesegnet und die neue Regierung vereidigt wurde, gibt der Internationale Währungsfond eine erste Tranche an Hilfsgeldern frei. Insgesamt sind 1,7 Milliarden Dollar vorgesehen.

Die neue Regierung Tunesiens geniesst das Vertrauen des IWF: Ministerpräsident Mehdi Jomaâ, Präsident Moncef Marzouki und Innenminister Lotfi Ben Jeddou (von links). (29. Januar 2014)
Die neue Regierung Tunesiens geniesst das Vertrauen des IWF: Ministerpräsident Mehdi Jomaâ, Präsident Moncef Marzouki und Innenminister Lotfi Ben Jeddou (von links). (29. Januar 2014)
Reuters

Nach der Vereidigung der neuen Regierung in Tunesien hat der Internationale Währungsfonds (IWF) mehr als 500 Millionen Dollar Hilfen für das Land freigegeben. Damit will er Tunesien auf dem Weg aus der politischen Krise helfen.

Das Geld sei Teil eines über zwei Jahre laufenden Unterstützungsprogramms in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar, teilte die Institution am Mittwoch in Washington mit. Am Mittwoch war die unabhängige Expertenregierung von Mehdi Jomaâ vereidigt worden. Das Kabinett soll nun Parlaments- und Präsidentenwahlen vorbereiten.

Auslöser der schweren Krise war die Ermordung des linken Oppositionellen Mohamed Brahmi durch radikale Salafisten im Juli. Die Opposition gab der Regierung eine Mitschuld an dem Mord und forderte ihren Rücktritt.

Um eine Lösung zu ermöglichen, willigte die islamistische Ennahda-Partei schliesslich in den Machtverzicht ein. Nach langwierigen Verhandlungen wurde am Sonntag zudem eine neue Verfassung verabschiedet, die als wegweisend in der arabischen Welt gilt.

SDA/chk

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