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Israel wollte Irans Atomanlagen bombardieren

Vor ein paar Monaten hat Israel ernsthaft den Angriff auf iranische Atomanlagen erwogen, erhielt jedoch keine Unterstützung von US-Präsident George W. Bush.

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Der israelische Regierungschef Ehud Olmert erörterte das Thema eines Angriffs auf den Iran mit George W. Bush während eines Treffens unter vier Augen am 14. Mai in Israel, wie die britische Zeitung «The Guardian» in der heutigen Ausgabe berichtet. Bush habe seine ablehnende Haltung damit begründet, dass bei einem israelischen Angriff im Iran Vergeltungsschläge auf US-Ziele im Irak und in Afghanistan drohten. Ausserdem habe er zu bedenken gegeben, dass es möglicherweise nicht gelingen werde, die Atomanlagen unbrauchbar zu machen. Israel hätte den Angriff zwar auch ohne Unterstützung der US-Regierung starten können, heisst es in dem Bericht weiter. Seine Bomberflugzeuge hätten dann aber durch von den USA kontrollierten irakischen Luftraum fliegen müssen.

Israel fühlt sich bedroht

Die israelische Regierung sieht im Iran die grösste Bedrohung. Ebenso wie die US-Regierung wirft sie Teheran vor, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Beide Regierungen haben deshalb damit gedroht, militärisch gegen den Iran vorzugehen. Die iranische Führung versichert dagegen, dass sie mit der Urananreicherung ausschliesslich zivile Zwecke verfolge. Anders als Israel, das als einziger Staat im Nahen Osten über Atomwaffen verfügt, hat der Iran den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet.

(SDA)

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