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Islamisten stellen Ultimatum an Ägypten-Touristen

Nach dem Anschlag auf einen Touristenbus fordern militante Islamisten Ausländer auf, Ägypten bis Donnerstag zu verlassen. Das EDA und Schweizer Reiseveranstalter äussern sich zu den Risiken für Touristen.

Der ausgebrannte Touristenbus nach dem Terroranschlag, der am letzten Sonntag am Grenzübergang Taba zwischen Israel und dem Sinai verübt wurde.
Der ausgebrannte Touristenbus nach dem Terroranschlag, der am letzten Sonntag am Grenzübergang Taba zwischen Israel und dem Sinai verübt wurde.
AFP
Beim Sprengstoffanschlag starben drei Touristen aus Südkorea und der ägyptische Busfahrer.
Beim Sprengstoffanschlag starben drei Touristen aus Südkorea und der ägyptische Busfahrer.
AFP
Touristendestinationen wie Sharm al-Sheikh (Bild) können grundsätzlich weiterhin besucht werden.
Touristendestinationen wie Sharm al-Sheikh (Bild) können grundsätzlich weiterhin besucht werden.
AFP
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Eine islamistische Gruppe, die sich Ansar Bait al-Makdis nennt, hat vor drei Tagen auf der Sinai-Halbinsel einen Touristenbus in die Luft gesprengt. Nach diesem Attentat mit vier Toten und 14 Verletzten droht sie nun mit weiteren Anschlägen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wurde die Drohbotschaft der Extremisten am Dienstag in englischer Sprache über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet. Mit der Drohung verbunden ist ein Ultimatum an die Touristen, die sich in Ägypten aufhalten. Die Gruppe Ansar Bait al-Makdis lässt Ausländern bis morgen Donnerstag Zeit, um das Land zu verlassen. Ansar Bait al-Makdis stelle eine Bedrohung für Touristen dar, liess die ägyptische Regierung in einer Stellungnahme verlauten.

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