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Hundert Tote bei Stammeskämpfen in Libyen

In Libyen sprechen die Waffen auch nach der Ära Ghadhafi: Verfeindete Stämme lieferten sich in den letzten 14 Tagen Kämpfe im Südosten des Landes. Mehr als hundert Menschen wurden getötet.

Waffen sind nach wie vor verbreitet: Zwei Kinder warten im Auto auf ihren Vater in Zintan. (22. Februar 2012)
Waffen sind nach wie vor verbreitet: Zwei Kinder warten im Auto auf ihren Vater in Zintan. (22. Februar 2012)
Reuters

Bei Kämpfen zwischen verfeindeten Stämmen in den Wüstengebieten im Südosten Libyens sind in den vergangenen zwei Wochen nach UNO-Angaben mehr als hundert Menschen getötet worden. Die Hälfte der Bevölkerung der 40'000-Einwohner-Stadt Kufra sei zudem geflüchtet.

Das teilten verschiedene UNO-Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Zahl der Getöteten stimmt mit den Angaben von Stammesangehörigen vor einer Woche gegenüber der Nachrichtenagentur AFP überein.

Am Freitag sind Armeeeinheiten in Kufra eingerückt, um einen Waffenstillstand durchzusetzen. Dennoch sei die Lage in der Region weiter angespannt, hiess es von den UNO-Organisationen.

SDA/wid

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