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Friede im Jemen hätte Signalwirkung

Nahost-Korrespondent Michael Wrase zum Krieg in Jemen.

Seit mehr als anderthalb Jahren tobt im Jemen ein verheerender Krieg. Im Gegensatz zum Konflikt in Syrien, der fast täglich für Schlagzeilen sorgt, schien sich für die Tragödie im Armenhaus Arabiens aber kaum jemand zu interessieren. Ob sich dies nach den Angriffen der saudischen Luftwaffe vom vergangenen Wochenende auf eine Trauerhalle in Sanaa nun ändert, wäre wünschenswert. Sicher ist es nicht.

Amerikanische Offizielle haben das ­Blutbad in Sanaa zum Anlass genommen, die Sicherheitskooperation mit den Saudis infrage zu stellen. Die Empörung in Washington scheint gross zu sein. Doch die Frage ist, ob sie wirklich so gross ist, dass jetzt als Konsequenz die Waffenlieferungen an Riad tatsächlich zurückgefahren oder sogar eingestellt werden.

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