Zum Hauptinhalt springen

Bombardements für Genfer Konferenz

Ein Militärschlag der Amerikaner in Syrien muss nicht zwingend zu einem Flächenbrand im Nahen Osten führen. Laut Politologe Markus Kaim könnte die Intervention eine politische Lösung herbeiführen.

Vincenzo Capodici
Die amerikanischen Tomahawk-Marschflugkörper können von Kriegsschiffen oder U-Booten aus gegen Landziele eingesetzt werden. Bei einer Reichweite von 450 bis 2800 Kilometern können sie die Ziele sehr präzise treffen. Bild: Abschuss eines Tomahawk-Marschflugkörpers während des Libyen-Kriegs vor zwei Jahren.
Die amerikanischen Tomahawk-Marschflugkörper können von Kriegsschiffen oder U-Booten aus gegen Landziele eingesetzt werden. Bei einer Reichweite von 450 bis 2800 Kilometern können sie die Ziele sehr präzise treffen. Bild: Abschuss eines Tomahawk-Marschflugkörpers während des Libyen-Kriegs vor zwei Jahren.
Keystone
Die USS Mahan gehört zu den vier US-Zerstörern, die sich derzeit im östlichen Mittelmeer befinden. Das Schiff der Arleigh-Burke-Klasse gehört zum Modernsten, was die US-Marine zu bieten hat. Die Mahan ist vor allem für Flugabwehr zuständig, wird allerdings auch für Angriffe auf Landziele eingesetzt.
Die USS Mahan gehört zu den vier US-Zerstörern, die sich derzeit im östlichen Mittelmeer befinden. Das Schiff der Arleigh-Burke-Klasse gehört zum Modernsten, was die US-Marine zu bieten hat. Die Mahan ist vor allem für Flugabwehr zuständig, wird allerdings auch für Angriffe auf Landziele eingesetzt.
Keystone
Zwei der vier amerikanischen Zerstörer im östlichen Mittelmeer befinden sich gemäss Medienberichten in Schlagdistanz zu Syrien. In den syrischen Nachbarländern Türkei und Jordanien verfügt die US-Armee auch über Luftstützpunkte.
Zwei der vier amerikanischen Zerstörer im östlichen Mittelmeer befinden sich gemäss Medienberichten in Schlagdistanz zu Syrien. In den syrischen Nachbarländern Türkei und Jordanien verfügt die US-Armee auch über Luftstützpunkte.
TA Grafik
Ein Flottenverband ist im Indischen Ozean stationiert, einer im Persischen Golf: US-Flugzeugträger der Nimitz-Klasse.
Ein Flottenverband ist im Indischen Ozean stationiert, einer im Persischen Golf: US-Flugzeugträger der Nimitz-Klasse.
Keystone
Im Mittelmeer präsent: Der britische Helikopterträger HMS Illustrious.
Im Mittelmeer präsent: Der britische Helikopterträger HMS Illustrious.
Keystone
Wurde nach Gibraltar abkommandiert: Die britische Fregatte HMS Westminster.
Wurde nach Gibraltar abkommandiert: Die britische Fregatte HMS Westminster.
Keystone
Liegt derzeit im Hafen von Toulon: Der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle und zwei Begleitschiffe.
Liegt derzeit im Hafen von Toulon: Der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle und zwei Begleitschiffe.
Keystone
1 / 9

Die US-Regierung ist überzeugt, dass das Regime von Bashar al-Assad im Syrien-Krieg Chemiewaffen eingesetzt hat. Jetzt will sie handeln: Gemäss amerikanischen Medienberichten erwägt Präsident Barack Obama einen zweitägigen Militärschlag gegen Syrien. Manche Experten befürchten, dass eine Intervention des Westens in den syrischen Bürgerkrieg einen Flächenbrand auslösen könnte. Bereits am Wochenende sprach der syrische Informationsminister Omran Soabi von sehr ernsten Konsequenzen, die den Nahen Osten in einen Feuerball verwandeln würden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen