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Abrechnung im Mafia-Milieu von Tel Aviv

Ein Motorradfahrer zündete in der Altstadt von Tel Aviv einen Sprengsatz, vier Menschen wurden verletzt. Der Anschlag galt offenbar dem Chef einer Verbrecherbande.

Nissim Alperon verliess das Auto kurz zuvor: Das brennende Fahrzeug nach dem Anschlag in Tel Aviv. (10. Januar 2013)
Nissim Alperon verliess das Auto kurz zuvor: Das brennende Fahrzeug nach dem Anschlag in Tel Aviv. (10. Januar 2013)
Keystone

Bei einem Bombenanschlag in der Altstadt von Tel Aviv sind mindestens vier Menschen verletzt worden. Offenbar habe ein Motorradfahrer nahe einem Auto einen Sprengsatz gezündet, berichtete die israelische Zeitung «Haaretz». Das Fahrzeug sei sofort nach der Explosion in Flammen aufgegangen.

Offenbar habe der Anschlag dem Chef einer kriminellen Bande gegolten, schrieb die Zeitung. Nissim Alperon habe zum Zeitpunkt der Explosion sein Auto gerade verlassen und den mutmasslichen Anschlag unverletzt überstanden, berichtete «Haaretz» unter Berufung auf Augenzeugen weiter.

Polizeisprecher Micky Rosenfeld bestätigte die Meldung zunächst nicht, dass der Anschlag Alperon gegolten habe. Laut «Haaretz» wäre es bereits der achte Mordanschlag auf den Bandenchef gewesen. Sein Bruder Yaakov war 2008 bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Die Familie gilt als eines der grössten Verbrechersyndikate Tel Avivs und soll unter anderem in Schutzgelderpressung verwickelt sein.

AFP/dapd/rub

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