Netanyahu unter Beschuss

Israels Ministerpräsident könnte weiteren Militäraktionen gegen Syrien und den Iran zustimmen. Etwa um von innenpolitischen Problemen abzulenken.

Überreste einer nicht identifizierten Rakete, die am Samstag im Süden Libanons nahe der israelisch-syrischen Grenze einschlug. Foto: Zyad Shoufi (Keystone)

Es war ein Gespräch zwischen Israels Premierminister Benjamin Netanyahu und Russlands Präsident Wladimir Putin, das die Kriegsgefahr im Nahen Osten am Wochenende abgewendet hat – vorerst. Das jedenfalls berichtet die israelische Zeitung «Haaretz». Sie beruft sich auf Regierungskreise, wonach vor dem Telefonat in Jerusalem eine militante Linie vertreten worden sei. Es seien weitere militärische Aktionen erwogen worden, nach dem Anruf sei es aber zu keiner Umsetzung gekommen. Der russische Präsident habe Netanyahu um Zurückhaltung gebeten mit dem Argument, alles andere hätte «gefährliche Konsequenzen für die Region».

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