«Die Weissen sollen froh sein, dass wir nicht zum Genozid aufrufen»

Nur wenige Südafrikaner sind weiss, doch ihnen gehören die meisten Agrarflächen. Nun kämpfen sie gegen Enteignungen. Wiederholt das Land ausgerechnet jetzt die Fehler der Nachbarn?

Die Schwarzen verrichten die Arbeit, die weissen Farmer verdienen das Geld: Tomatenernte in der Provinz Limpopo, Südafrika. Foto: Hein von Horsten (Getty Images)

Sie hätten ein Alibi, sagen die Brüder De Beer. Die beiden Männer stehen auf ihrer Farm, tragen Khakihosen und Leinenhemden und sehen ein wenig so aus, als stammten sie aus einer anderen Zeit, als seien sie Figuren aus Karen Blixens «Jenseits von Afrika», der Urromanze über weisse Kolonialfarmer und den Kontinent, den sie sich untertan machen wollten. Hinter den beiden Landwirten schleppen schwarze Mitarbeiter die Ernte über den Hof. Es ist heiss, staubig, die Sonne brennt auf der Haut.

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