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Kölner Polizei nimmt russische Hooligans fest

Fünf Fussball-Fans aus Russland haben auf ihrer Rückreise von der EM spanische Touristen angegriffen. Einer von ihnen ist schwer verletzt.

Ausschreitungen ohne Ende: Auch vor dem Nachbarduell Ukraine - Polen ist es zu Krawallen in Marseille gekommen. (21. Juni 2016)
Ausschreitungen ohne Ende: Auch vor dem Nachbarduell Ukraine - Polen ist es zu Krawallen in Marseille gekommen. (21. Juni 2016)
Jean-Christophe Magnenet, AFP
Russlands Präsident Wladimir äusserte die Hoffnung, dass die russischen Fans sich beim letzten Vorrunden-Spiel ordentlich benähmen. (18. Juni 2016)
Russlands Präsident Wladimir äusserte die Hoffnung, dass die russischen Fans sich beim letzten Vorrunden-Spiel ordentlich benähmen. (18. Juni 2016)
Alexander Zemlianichenko, Keystone
Auch nach dem Spiel kam es am alten Hafen von Marseille erneut zu Auseinandersetzungen.
Auch nach dem Spiel kam es am alten Hafen von Marseille erneut zu Auseinandersetzungen.
Keystone
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Die gewalttätigen Fussball-Supporter seien daraufhin in Gewahrsam genommen worden, teilte die Polizei Köln am Abend mit. Die 26 bis 30 Jahre alten Männer seien gegen 19 Uhr «äusserst aggressiv und brutal» auf die Touristen losgegangen.

Die Spanier hatten zuvor auf der Domplatte Aufkleber verteilt, was die Hooligans provozierte. Diese «schlugen und traten auf die beiden Spanier ein und verletzten einen der beiden schwer», erklärte die Polizei. Zivilbeamte hätten gemeinsam mit uniformierten Polizisten die Angreifer «unmittelbar» festgenommen. Einer der Schläger sei unerkannt geflüchtet.

Kontaktsuche mit den Beamten in Frankreich

Die zentrale Informationsstelle für Sporteinsätze werde sich rasch mit der französischen Polizei in Verbindung setzen, hiess es weiter. Russische Hooligans hatten sich am Samstag in der französischen Hafenstadt Marseille vor einem EM-Spiel einen brutalen Strassenkampf mit überwiegend englischen Fussballfans geliefert, es gab mehrere Schwerverletzte. Drei der beteiligten russischen Hooligans wurden am Donnerstag im Schnellverfahren in Frankreich zu Haftstrafen verurteilt.

AFP/fal

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