Zum Hauptinhalt springen

Zum Diktator geboren

Die Wahlen vom Sonntag in Weissrussland sind Festspiele für Diktator Lukaschenko. Da lässt sich getrost die Erbfolge planen. Ein Porträt seines Sprösslings in Bildern.

An der Militärparade zum Unabhängigkeitstag: Alexander Lukaschenko präsentiert seinen Sohn Nikolai, flankiert von einem unbekannten Mädchen. (3. Juli 2011)
An der Militärparade zum Unabhängigkeitstag: Alexander Lukaschenko präsentiert seinen Sohn Nikolai, flankiert von einem unbekannten Mädchen. (3. Juli 2011)
Keystone

Am Sonntag ist es wieder so weit. Alexander Lukaschenko lässt sich zum fünften Mal als Präsident Weissrusslands im Amt bestätigen. Am Ausgang der Wahlen gibt es keinen Zweifel. Weitere fünf Jahre bis 2020 kann er regieren. 66 wird Lukaschenko dann sein. Und sein jüngster Sohn Nikolai 16.

Damit wird ein Szenario immer realistischer, das der weissrussische Diktator 2012 bei einem Treffen mit dem damaligen Präsidenten Venezuelas Hugo Chávez skizzierte. Und von dem bis heute niemand weiss, ob es ernst gemeint ist: «Das ist mein Sohn Kolja», stellt Lukaschenko seinen Sprössling damals vor. Und das bedeute: «Es gibt jemanden, an den ich in 20 oder 25 Jahren übergeben kann.» Dies sagte ein Mann, der auch schon verlauten liess: «Präsident wird man nicht. Dazu wird man geboren.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.