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Seltene Blicke hinter die Kulissen des Vatikans

Die Päpstliche Schweizergarde sendet Weihnachtsgrüsse mit einem Videoclip. Das ist eine Premiere – und der Auftakt zu einer Kurzfilmreihe, um neue Gardisten anzuwerben.

Schweizergardisten im Dienst, beim Joggen oder beim Feiern: Ein Videoclip der Schweizergarde zeigt Szenen hinter den Kulissen des Vatikans in Rom. Gardisten und Mitarbeitende der Garde wünschen schliesslich allen frohe Weihnachten: auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Es ist das erste Mal, dass die Päpstliche Schweizergarde mit einem Kurzfilm Weihnachtsgrüsse sendet. Das Filmchen von zweieinhalb Minuten hat der Newsdienst des Vatikans in den sozialen Medien verbreitet.

Wie Wachtmeister Urs Breitenmoser in einer Medienmitteilung schreibt, geht die Schweizergarde in eine Informationsoffensive. Weitere Kurzfilme sollen einen Einblick in das alltägliche Gardeleben ermöglichen. Dabei wird auch die jahrhundertealte Tradition und Geschichte des Korps thematisiert, ebenso der Sicherheitsdienst an Papst und Kirche. Als offizieller Gründungstag der Päpstlichen Schweizergarde gilt der 22. Januar 1506. Bald sind es also 513 Jahre her.

Papst braucht mehr Gardisten

Laut Breitenmoser richten sich die Kurzfilme an eine breite Öffentlichkeit und vor allem an junge Schweizer Männer in der Heimat. Das Ziel ist, neue Rekruten für den «ehrenvollen und sehr bereichernden Dienst» zu gewinnen. Die Schweizergarde ist derzeit 113 Mann stark. Nach dem Willen des Papstes soll sie auf 135 Mann aufgestockt werden. Die Anforderungen an das Korps der Päpstlichen Leibwache steigen stetig. So will Papst Franziskus künftig mehr Gardisten als bisher auf seinen Reisen dabei haben.

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