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Schlammschlacht gegen Aubry

In Frankreich hat der Wahlkampf begonnen. Mit Gerüchten im Internet und böswilligen Attacken gegen die sozialistische Präsidentschaftsanwärterin Martine Aubry.

Muss sich gegen Gerüchte zur Wehr setzen: Martine Aubry.
Muss sich gegen Gerüchte zur Wehr setzen: Martine Aubry.
Keystone

Vor Wahlen legt auch Frankreichs Politik alle Eleganz ab. Die Präsidentschaftswahl 2012 dürfte, wie es nach der Affäre Dominique Strauss-Kahn den Anschein macht, neue Massstäbe in Sachen Hässlichkeit setzen. Martine Aubry, eine von fünf sozialistischen Anwärtern auf das Präsidialamt, fühlte sich am Wochenende gedrängt, sich gegen eine Reihe von Gerüchten zur Wehr zu setzen, die auf rechten und rechtsextremen Internetseiten über sie und ihren Mann verbreitet werden. «Ich lasse mir das nicht mehr länger gefallen», sagte Aubry, die sich sonst sehr reserviert gibt über ihr Privatleben. Der Sonntagszeitung «Journal du Dimanche» war der Gegenangriff Aubrys gestern zwei Seiten wert.

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