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Russland gibt Greenpeace-Schiff frei

Die Aktivisten sind längst zurück in der Heimat. Doch das Schiff, mit dem sie gegen die russische Ölplattform in der Arktis protestiert haben, ankert noch immer in Murmansk.

Wurde monatelang von den russischen Behörden festgehalten: Die Arctic Sunrise. (24. September 2013)
Wurde monatelang von den russischen Behörden festgehalten: Die Arctic Sunrise. (24. September 2013)
Keystone

Fast neun Monate nach dem Protest der Umweltorganisation Greenpeace an einer russischen Ölplattform in der Arktis soll das damals beschlagnahmte Schiff freigegeben werden. Die Behörden hätten Greenpeace darüber informiert, dass die «Arctic Sunrise» nicht länger im Hafen von Murmansk festgehalten werde, teilte Greenpeace am Freitag mit.

Die Organisation verurteilte einmal mehr die Beschlagnahmung des Schiffs und die Festnahme der 30 Menschen an Bord im vergangenen September. Greenpeace sei immer noch der Meinung, dass Russland damit gegen internationales Recht verstossen habe, hiess es in der Erklärung. Ein Anwalt der Organisation, Daniel Simons, sagte, Greenpeace habe Russland gebeten, das Schiff noch so lange zu bewachen, bis eine Mannschaft nach Murmansk geschickt werden könne.

Die Aktivisten und Journalisten an Bord waren nach ihrer Festnahme monatelang im Gefängnis, bevor sie kurz vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi freigelassen wurden. Ihre Protestaktion hatte sich gegen umstrittene russische Ölbohrungen in der Arktis gerichtet.

SDA/ldc

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