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Russische Spione nutzen Alpen als Basis

Es klingt wie ein Thriller: Die französischen Alpen im Grenzgebiet zur Schweiz haben 15 russischen Spionen als Stützpunkt gedient.

Russische Spione sollen von hier aus operiert haben: Der Mont Blanc in den französischen Alpen. (Archivbild)
Russische Spione sollen von hier aus operiert haben: Der Mont Blanc in den französischen Alpen. (Archivbild)
Patrick Gardin, Keystone
Auch die im Fall vom versuchten Mordanschlag auf Skripal verdächtigten Russen sollen im Grenzgebiet zur Schweiz stationiert gewesen sein.
Auch die im Fall vom versuchten Mordanschlag auf Skripal verdächtigten Russen sollen im Grenzgebiet zur Schweiz stationiert gewesen sein.
Keystone
Waffen oder anderes Material wurde nicht sichergestellt.
Waffen oder anderes Material wurde nicht sichergestellt.
Pascal Tournaire, Keystone
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15 russische Spione haben der französischen Zeitung «Le Monde» zufolge die französischen Alpen als Stützpunkt für Operationen in ganz Europa genutzt. Die Agenten sollen der Eliteeinheit des russischen Militärgeheimdiensts GRU angehört haben. Zwei von ihnen sollen an dem versuchten Mordanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergei Skripal und dessen Tochter beteiligt gewesen sein.

Westliche Geheimdienste nahmen nach dem Anschlag auf Skripal die Ermittlungen auf. Diese führten im März 2018 auf die Spur der Spione. Vier Jahre lang sollen sich diese in kleinen Orten im Südosten Frankreichs in der Nähe der Grenze zur Schweiz aufgehalten haben, dazu gehören Annemasse, Chamonix und Evian, schreibt die Zeitung weiter. Die Spione seien in Bulgarien, Moldawien und Montenegro aktiv gewesen, nicht aber in Frankreich. Waffen oder anderes Material sei nicht sichergestellt worden.

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