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Rendez-vous mit der Geschichte

US-Präsident Obama erinnert in Warschau an den polnischen Freiheitskampf – und droht Russland mit einem militärischen Gegenschlag. Dem ukrainischen Staatschef Poroschenko verspricht er Hilfe.

Von Ulrich Krökel, Warschau
Erstes Treffen: Der gewählte ukrainische Präsident Petro Poroschenko (links) hört seinem US-Amtskollegen Barack Obama in Warschau voller Genugtuung zu. Foto: Jacek Turczyk (Keystone)
Erstes Treffen: Der gewählte ukrainische Präsident Petro Poroschenko (links) hört seinem US-Amtskollegen Barack Obama in Warschau voller Genugtuung zu. Foto: Jacek Turczyk (Keystone)

Die Sigismundssäule auf dem Schlossplatz von Warschau ist ein Treffpunkt für Verliebte. Wer es romantisch mag, verabredet sich dort zum ersten Rendezvous. An diesem Juni-Mittwoch sind es Staatsgäste aus rund 40 Ländern, die sich im Herzen der polnischen Hauptstadt versammelt haben, um ein «Fest der Freiheit» zu feiern. Es ist ein Rendezvous mit der Geschichte. Der 4. Juni ist ein besonderes Datum für Polen. Vor 25 Jahren gab es an diesem Tag erstmals nach dem Weltkrieg freie Wahlen – und die Solidarnosc-Opposition um Friedensnobelpreisträger Lech Walesa fegte das kommunistische Regime hinweg.

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