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Noch ein Platz frei an Olympia in Sotschi

Erst der deutsche Bundespräsident und dann EU-Kommissarin Viviane Reding, welche den Winterspielen in Russland eine Absage erteilen. Jetzt kommt prompt das «Non, merci» aus Paris.

Nicht vorgesehen, dass höchste Vertreter Frankreichs teilnehmen: Präsident François Hollande bei einem Besuch in Brasilien. (1. Dezember 2013)
Nicht vorgesehen, dass höchste Vertreter Frankreichs teilnehmen: Präsident François Hollande bei einem Besuch in Brasilien. (1. Dezember 2013)
AFP

Neben Bundespräsident Joachim Gauck wird auch Frankreichs Staatschef François Hollande nicht zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi fahren. Es sei nicht vorgesehen, dass höchste Vertreter Frankreichs daran teilnähmen, sagte der französische Aussenminister Laurent Fabius gestern im Rundfunksender Europe 1. Auch er selbst werde nicht nach Sotschi kommen. Er wünsche aber gleichzeitig «sehr, dass diese Spiele ein Erfolg werden», sagte Fabius.

Vor einer Woche hatte das Bundespräsidialamt bestätigt, dass Gauck im Februar nicht zu den Winterspielen reist. Zu Spekulationen, wonach diese Entscheidung als Boykott zu verstehen sei, wurde nicht Stellung genommen. Tags darauf erklärte EU-Justizkommissarin Viviane Reding, sie werde «sicherlich nicht» nach Sotschi fahren. Sie begründete die Entscheidung ausdrücklich mit dem russischen Umgang mit Menschenrechten.

Russland steht unter anderem wegen seines Anti-Homosexuellen-Gesetzes und wegen der Unterdrückung der Opposition international in der Kritik. Bürgerrechtler riefen Sportler und Politiker wiederholt zu einem Boykott des Sportereignisses auf, um ein Zeichen gegen die Politik von Präsident Wladimir Putin zu setzen.

(AFP)

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