Zum Hauptinhalt springen

«Menschen werden bedroht und ermordet»

Die ukrainische Regierung will die besetzte Stadt Slowjansk zurückerobern, wenn nötig mit Gewalt. TA-Korrespondent David Nauer in Kiew erklärt, warum die Situation eskalierte.

Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
Sind im Osten der Ukraine in neue Gefechte mit den Separatisten verwickelt: Ukrainische Soldaten auf einem Panzer nahe Donezk. (11. Juli 2014)
AFP
Die Bevölkerung leidet mit: Eine Frau in Slowjansk betrachtet ihr zerstörtes Haus. (10. Juli 2014)
Die Bevölkerung leidet mit: Eine Frau in Slowjansk betrachtet ihr zerstörtes Haus. (10. Juli 2014)
Dmitry Lovetsky, Keystone
Ein Schützenpanzer unter russischer Flagge in Slowjansk. (2. Mai 2014)
Ein Schützenpanzer unter russischer Flagge in Slowjansk. (2. Mai 2014)
Baz Ratner, Reuters
1 / 39

Die Situation in der ostukrainischen Stadt Slowjansk ist eskaliert: Die ukrainische Regierung hat die prorussischen Separatisten angegriffen, diese schossen im Gegenzug Militärhelikopter ab, setzten Strassensperren in Brand und nahmen Geiseln. Was war der Auslöser?

Im Einzelnen ist das schwer zu sagen. Aber Fakt ist, dass die separatistischen Kräfte in den vergangenen Tagen immer brutaler vorgingen. Ein Höhepunkt war der gestrige Sturm auf das Gebäude der Staatsanwaltschaft in Donezk. Ein prorussischer Mob ging dabei äusserst gewaltsam vor. Gut möglich, dass Kiew da entschieden hat, militärisch gegen Slowjansk vorzugehen. Die ukrainischen Truppen stehen ja schon eine Weile in der Nähe der Stadt. Heute Morgen haben sie angegriffen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.