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«Mehrere Flüchtlinge wurden erstochen und ins Meer geworfen»

Muslimische Flüchtlinge werfen christliche Mitreisende über Bord: Nach dem grauenvollen Drama im Mittelmeer melden sich erstmals Überlebende zu Wort.

«Zum Glück haben sie uns gerettet»: Eine Flüchtlingsfrau erzählt von der Odyssee auf dem Mittelmeer. (Video: Rai 2)

«Wir sind vom Kurs abgekommen und waren fünf Tage auf dem Meer unterwegs. Wir haben begonnen, Meerwasser zu trinken. Zum Glück haben sie uns gefunden und gerettet. Wir sind fix und fertig. Auf unserem Schiff wurden mehrere Flüchtlinge erstochen und ins Meer geworfen.»

Was die junge Frau aus der Elfenbeinküste beinahe beiläufig gegenüber italienischen Medien erwähnt, ist ein grauenvoller und bizarrer Vorfall, der sich in der Nacht vom 14. zum 15. April ereignete: Auf einem Boot mit hundert Flüchtlingen, das von der libyschen Küste ins Meer gestochen ist und Sizilien ansteuert, beginnen muslimische Migranten ihre christlichen Mitreisenden zu beschimpfen, weil sie den falschen Glauben hätten. Schliesslich gehen 15 Täter aus der Elfenbeinküste, Senegal, Mali und Guinea Bissau zum Angriff über und werfen 12 Migranten aus Nigeria und Ghana über Bord.

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