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Nach dem Anschlag eines Rechtsextremen in Hanau zeigt sich, wie schwer die Abgrenzung zwischen Verschwörungstheorie, Wahn und Terrorismus ist.

Zehn Personen sind in der Nacht auf Donnerstag durch einen Rechtsextremisten erschossen worden. Trauernde gedenken der Opfern. Foto: Keystone
Zehn Personen sind in der Nacht auf Donnerstag durch einen Rechtsextremisten erschossen worden. Trauernde gedenken der Opfern. Foto: Keystone

Es dauert an diesem Donnerstagmorgen, bis die Bürger der hessischen Stadt Hanau realisieren, was in der Nacht zuvor geschehen ist. Kadir Köse steht vor seiner Kneipe und erzählt, was hier ein paar Stunden davor geschehen ist. Er stand genau hier, Ecke Heumarkt, man trank Bier und Whisky und spielte Darts. Es war kurz nach zehn Uhr, auf dem Bildschirm lief Leipzig gegen Tottenham, da hörte Köse diesen Knall. Böller, dachte er zuerst, in der Gegend ist immer etwas los. Er sei auf die Strasse raus, der Pizzabäcker von nebenan habe geschrien, eine Schiesserei, gegenüber auf der Strasse habe ein Jugendlicher gelegen, vom Täter, sagt Kadir Köse, sei da nichts mehr zu sehen gewesen (zur Rekonstruktion der Tat).

Augenzeuge Kadir Köse. Srceenshot: ZDF
Augenzeuge Kadir Köse. Srceenshot: ZDF

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