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Ein Streit überschattet die Auschwitz-Gedenkfeiern

75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers gibt es zwischen Warschau, Jerusalem, Kiew und Moskau Kontroversen zum Auschwitz-Gedenken.

Thomas Urban
Überlebende der Schoah: Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am Tag der Befreiung, 27. Januar 1945. Foto: Keystone
Überlebende der Schoah: Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am Tag der Befreiung, 27. Januar 1945. Foto: Keystone

Gleich zwei internationale Gedenkfeiern sind zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagerkomplexes Auschwitz geplant, allerdings mit unterschiedlichen Akteuren: in Jerusalem heute Donnerstag und vier Tage später punktgenau zum Jahrestag am Ort des Geschehens.

In Jerusalem werden die Präsidenten Russlands, Frankreichs, der Bundes­republik Deutschland und der US-Vizepremier Reden halten. In Polen werden etwa 200 Überlebende aus vielen Ländern im Mittelpunkt stehen, etwa 20 Staats- oder Regierungschefs haben ihre Teilnahme angekündigt, darunter die Könige Belgiens, der Niederlande und Spaniens.

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