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Im «Prozess des Jahres» fehlte der Hauptakteur

Der Ruby-Prozess ging heute in die zweite Runde. Während Silvio Berlusconi erneut durch Abwesenheit glänzte, versuchte die Verteidigung dem Mailänder Gericht den Fall zu entziehen.

Silvio Berlusconi im Fall Ruby: Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den italienischen Premierminister wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch.
Silvio Berlusconi im Fall Ruby: Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den italienischen Premierminister wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch.
Keystone

Während vor bald zwei Monaten der Fall Ruby Fernsehteams aus aller Welt an die Via Freguglia 1 in Mailand gelockt hatte, blieb es heute vergleichsweise ruhig um den Mailänder Justizpalast. Und dies obwohl heute der Prozess des Jahres – nach seiner Vertagung vom 6. April – in die zweite Runde gegangen ist. Grund für das fehlende Interesse der Medien ist wahrscheinlich das Fehlen des Hauptakteurs: Der Angeklagte, Italiens Premierminister Silvio Berlusconi, ist auch heute nicht vor Gericht erschienen. Er weilt seines Amtes wegen in Bulgarien.

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