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Hier werden falsche Banknoten gedruckt

Die Hälfte aller gefälschten Euros stammt aus Mafiadruckereien im Umland von Neapel. Die Gelddrucker betreiben eine «Schule», in der Kandidaten aus ganz Europa das einträgliche Handwerk erlernen.

Zwei Beamte der italienischen Finanzpolizei zeigen eine Druckplatte von Geldfälschern in Neapel. Foto: Ciro Fusco (Keystone)
Zwei Beamte der italienischen Finanzpolizei zeigen eine Druckplatte von Geldfälschern in Neapel. Foto: Ciro Fusco (Keystone)

Sie waren in Panik. Einige stopften ­Bündel von 50-Euro-Noten in einen Ofen, um sie zu verbrennen. Andere warfen die Scheine stapelweise in den Müll. Anderswo wurde eine Grube ­ausgehoben, in der das Geld angezündet und vergraben werden sollte. Doch es war einfach zu viel – und die Polizei kam zu schnell. Am 25. September stürmte ein Sonderkommando der rumänischen Polizei eine italienische Schuhfabrik im Industriegebiet der Stadt Oradea an der Grenze zu Ungarn. Die Beamten hoben die grösste Druckerei für Falschgeld aus, die jemals in Rumänien entdeckt wurde.

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