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Hat die französische Eliteeinheit Raid versagt?

Einen Tag nachdem der Nervenkrieg in Toulouse ein Ende genommen hat, folgt die Kritik an der Eliteeinheit Raid. Und die Frage stellt sich, ob der Inlandgeheimdienst Mohammed Merah unterschätzt hat.

Die Spuren der Schiesserei sind gut sichtbar: Ein Polizist des Raid-Kommandos besichtigt die Wohnung von Mohammed Merah in Toulouse. (23. März 2012)
Die Spuren der Schiesserei sind gut sichtbar: Ein Polizist des Raid-Kommandos besichtigt die Wohnung von Mohammed Merah in Toulouse. (23. März 2012)
Keystone
In dieser Wohnung hatte sich Mareh 32 Stunden lang  verschanzt.
In dieser Wohnung hatte sich Mareh 32 Stunden lang verschanzt.
Reuters
Der Anfang eines langen Einsatzes: Polizeiautos in den frühen Morgenstunden des 21. März 2012.
Der Anfang eines langen Einsatzes: Polizeiautos in den frühen Morgenstunden des 21. März 2012.
Reuters
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«Schwachstelle» – dieses Wort aus dem Mund von Alain Juppé, Frankreichs Aussenminister, nährt eine zunehmend hitzig geführte Debatte über die Rolle des Inlandgeheimdienstes DCRI (Direction Centrale du Renseignement Intérieur) in der Affäre um den Serienattentäter Mohammed Merah. Hat die DCRI Merah, den sie auf ihrer Verdächtigenliste führte, genug gut überwacht nach dessen Reisen nach Afghanistan und Pakistan? Oder unterschätzte sie dessen Radikalität und das Risiko, das von ihm ausging? Und letztlich: Hätte sie das Drama verhindern können?

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