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Griechenland stellt internationale Luftfracht ein

Griechenland reagiert auf die Paketbombenserie gegen ausländische Botschaften sowie gegen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die gesamte Luftfracht ins Ausland wird für 48 Stunden eingestellt.

Während 48 Stunden soll aus Griechenland keine Luftfracht mehr transportiert werden: Ein mit Paketen gefüllter Container.
Während 48 Stunden soll aus Griechenland keine Luftfracht mehr transportiert werden: Ein mit Paketen gefüllter Container.

Nach der Paketbombenserie gegen ausländische Botschaften und der Sendung eines explosiven Pakets an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Griechenland um Mitternacht die gesamte Luftfracht ins Ausland für 48 Stunden gestoppt. Die griechische Polizei wolle alle Pakete kontrollieren, die im Athener Flughafen waren, berichtete das Staatsfernsehen (NET) am späten Dienstagabend.

Zudem wurde gemäss griechischen und italienische Medien eine Maschine einer Kurierfirma am späten Dienstagabend ausserplanmässig auf dem Flughafen der italienischen Stadt Bologna zur Landung gezwungen. Im Flugzeug das von Athen nach Rom flog, sei ein verdächtiges Paket entdeckt worden, hiess es.

Das Paket soll nach offiziell nicht bestätigten Informationen an den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi adressiert gewesen sein. Es sei in Athen aufgegeben worden.

Bombenserie verurteilt

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou verurteilte die Bombenserie am Dienstagabend in einer Rede. «Wir verurteilen es aufs Schärfste und widersetzen uns unerbittlich jedem, der mit Terroraktionen und Gewalt versucht, dem sozialen Frieden und dem Bild des Landes im Ausland zu schaden», sagte Papandreou.

Die griechischen Sicherheitsbehörden würden daran arbeiten, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, versicherte er.

SDA/ske

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