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Gérard Depardieu steht auf schwarzer Liste

Die Ukraine stuft 14 russische Künstler als Gefahr für die nationale Sicherheit ein. Dazu gehört auch der Wahl-Russe Depardieu.

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Gérard Depardieu hat seit 2013 einen russischen Pass: Der französische Schauspieler in der Residenz des weissrussischen Präsidenten Lukaschenko ausserhalb von Minsk.
Gérard Depardieu hat seit 2013 einen russischen Pass: Der französische Schauspieler in der Residenz des weissrussischen Präsidenten Lukaschenko ausserhalb von Minsk.
Andrei Stasevich, Keystone

In der Ukraine-Krise hat die Regierung in Kiew 14 russische Künstler auf eine «schwarze Liste» gesetzt. Sie seien eine Bedrohung für die nationale Sicherheit. Unter den Betroffenen ist auch der französische Schauspieler Gérard Depardieu, der seit 2013 einen russischen Pass besitzt.

Wie das Kulturministerium in Kiew am Samstag mitteilte, stehen der Sänger und Duma-Abgeordnete Josef Kobson, der als Unterstützer der prorussischen Aufständischen in der Ostukraine gilt, und der Autor Wladimir Kutscherenko ebenfalls auf der Liste.

Der ukrainische Geheimdienst prüft eine «schwarze Liste» mit mehr als 500 ausländischen Künstlern. Depardieu war bereits mit einem Einreiseverbot belegt worden.

Der russische Abgeordnete Franz Klinzewitsch von der Regierungspartei Geeintes Russland verurteilte die ukrainische Liste als Bestrafung kritischer Menschen. «Ihre ganze Schuld besteht darin, dass sie sagen, was sie denken», sagte er der Agentur Tass zufolge.

(SDA)

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