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EU-Austritt: Washington warnt London

Die amerikanische Regierung hat die Briten öffentlich dazu aufgefordert, einen Austritt aus der EU zu vergessen.

Zunehmend auch von den britischen Parteien mächtig unter Druck gesetzt: Der Premierminister David Cameron. (9. Januar 2013)
Zunehmend auch von den britischen Parteien mächtig unter Druck gesetzt: Der Premierminister David Cameron. (9. Januar 2013)
Kerim Okten, Keystone

Europapolitisch herrscht derzeit auf der britischen Insel stürmisches Wetter. Die United Kingdom Independence Party von Nigel Farage – eine SVP auf Stelzen gewissermassen – fordert den Austritt aus der EU. Die Partei ist zu einem Sammelbecken der Frustrierten geworden und setzt die etablierten Parteien unter Druck. Gleichzeitig findet in der konservativen Partei ein Generationenwechsel statt. Die nachrückenden Machtträger sind von den Konflikten der 90er-Jahre geprägt, einer Zeit, in der unterschiedliche Auffassungen über die Beziehung zu Europa die Tories an den Rand einer Zerreissprobe geführt haben. Viele von ihnen haben daher ein sehr zwiespältiges Verhältnis zum Kontinent. Kurz: Eine populistische Anti-EU-Partei und ein breiter, europhober Flügel bei den Tories setzen den britischen Premierminister David Cameron mächtig unter Druck.

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