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«Es braucht gesicherte Aussengrenzen»

Die neue Chefin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, fordert Investitionen in Afrika, um die Migration zu bekämpfen.

Daniel Brössler, Berlin
«Es gibt in Europa Risse»: Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. (Foto: Andreas Chudowski/laif)
«Es gibt in Europa Risse»: Die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. (Foto: Andreas Chudowski/laif)

Die deutsche SPD hat gegen Sie gestimmt, die polnische PIS und die Fünf Sterne aus Italien haben für Sie gestimmt. Was ist schlimmer?

Für mich war entscheidend, eine Mehrheit zu gewinnen. Die Basis war meine Rede und ein klar proeuropäisches Programm, das ich dem Parlament am selben Tag vorgestellt habe. Vor 14 Tagen war noch keine Mehrheit absehbar. Für das knappe Ergebnis gab es vor allem zwei Gründe: den weitverbreiteten Unmut über das Scheitern des Spitzenkandidatenprozesses und inhaltliche Schwerpunkte. Ich hatte zwei Wochen Zeit zu überzeugen. Meine Botschaft war: Ich möchte ein weltoffenes, starkes und handlungsfähiges Europa. Damit habe ich am Ende die Mehrheit gewonnen.

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