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«Erdogan musste reagieren»

Das türkische Parlament hat einem Militäreinsatz in Syrien und im Irak zugestimmt. Nahost-Experte Hans-Lukas Kieser sagt, was das für den Kampf gegen den IS bedeutet und welche Mittel Ankara hat.

Soll bei einem Angriff auf einen Lastwagenkonvoi des IS am 9. November verwundet oder getötet worden sein: IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi.
Soll bei einem Angriff auf einen Lastwagenkonvoi des IS am 9. November verwundet oder getötet worden sein: IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi.
Keystone
Generalleutnant William C. Mayville Jr. vor einer Pentagon-Grafik, die Luftschläge der USA und ihrer Verbündeten gegen IS-Stellungen in Syrien zeigt. Den US-Geheimdiensten fehlen zunehmend gesicherte Erkenntnisse über den Erfolg ihrer Aktionen. (23. September 2014)
Generalleutnant William C. Mayville Jr. vor einer Pentagon-Grafik, die Luftschläge der USA und ihrer Verbündeten gegen IS-Stellungen in Syrien zeigt. Den US-Geheimdiensten fehlen zunehmend gesicherte Erkenntnisse über den Erfolg ihrer Aktionen. (23. September 2014)
Keystone
Bewohner inspizieren in Kfedrian zerstörte Gebäude. (23. September 2014)
Bewohner inspizieren in Kfedrian zerstörte Gebäude. (23. September 2014)
Stringer, Reuters
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Das türkische Parlament hat einem Militäreinsatz in Syrien zugestimmt. Ein wichtiger Erfolg für die Alliierten im Kampf gegen den IS? Der Entscheid wird den Konflikt ganz klar beeinflussen, schliesslich verfügt die Türkei über die mächtigste Armee in der Region. Die wichtigsten Punkte der Vorlage sind folgende: Die türkische Armee kann jenseits der Grenze, also in Syrien und im Irak, eingreifen. Gleichzeitig kann sie Nato-Partnerarmeen die Erlaubnis erteilen, von der Türkei aus aktiv zu werden. Dass Präsident Recep Tayyip Erdogan den IS damit auch als Terrororganisation definiert, hat zudem grosses politisches Gewicht. Dagegen hat er sich lange gewehrt.

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