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Endet Öcalan doch noch am Strang?

Erdogans Pläne für die Todesstrafe könnten den Kurdenkonflikt in der Türkei explodieren lassen.

Susanne Güsten, Istanbul
An einer Kundgebung 1999 im türkischen Mudanya fordern Demonstranten die Todesstrafe für Öcalan.
An einer Kundgebung 1999 im türkischen Mudanya fordern Demonstranten die Todesstrafe für Öcalan.
Keystone

Europa zuliebe verzichtete die Türkei vor 16 Jahren auf die Hinrichtung des kurdischen Rebellenchefs Abdullah Öcalan. Inzwischen interessiert Europa niemanden mehr in der Türkei, und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ködert mit der Wiedereinführung der Todesstrafe die Nationalistenpartei. Damit kommt auch die Hinrichtung von Öcalan wieder auf die Tagesordnung – der ultimative Funke für die hochexplosive Lage im Kurdengebiet.

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