Zum Hauptinhalt springen

«Eine harte Prüfung für die griechische Regierung»

Nach dem abrupten Aus für Griechenlands Staatsfernsehen wehren sich Journalisten und die Opposition, es droht ein Generalstreik. Griechenland-Kenner über Hintergründe und Folgen des Entscheids.

Kündigt ein Einlenken an: Der griechische Regierungschef Antonis Samaras bei einer TV-Ansprache. (14. Juni 2013)
Kündigt ein Einlenken an: Der griechische Regierungschef Antonis Samaras bei einer TV-Ansprache. (14. Juni 2013)
Keystone
Tausende nehmen an der Protestkundgebung vor dem Rundfunkgebäude teil. (13. Juni 2013)
Tausende nehmen an der Protestkundgebung vor dem Rundfunkgebäude teil. (13. Juni 2013)
AP
Im Innern geht es derweil teilweiise weiter: Die Journalisten des geschlossenen Staatsrundfunks ERT setzen ihr Programm im Internet fort. Gesendet wird aus dem Studio, an der Tür klebt auf einem Papier der Spruch «The revolution will not be televised». (12. Juni 2013)
Im Innern geht es derweil teilweiise weiter: Die Journalisten des geschlossenen Staatsrundfunks ERT setzen ihr Programm im Internet fort. Gesendet wird aus dem Studio, an der Tür klebt auf einem Papier der Spruch «The revolution will not be televised». (12. Juni 2013)
Reuters
Die Proteste gehen weiter: Vor dem ERT-Studio demonstrieren Journalisten gegen den Beschluss der Regierung. (11. Juni 2013)
Die Proteste gehen weiter: Vor dem ERT-Studio demonstrieren Journalisten gegen den Beschluss der Regierung. (11. Juni 2013)
Reuters
Muss sich voraussichtlich um einen Job in der neuen Rundfunkanstalt bewerben: Ellie Stai, die Sprecherin der Hauptnachrichtensendung des griechischen Fernsehens, während ihrer letzten Sendung. (11. Juni 2013)
Muss sich voraussichtlich um einen Job in der neuen Rundfunkanstalt bewerben: Ellie Stai, die Sprecherin der Hauptnachrichtensendung des griechischen Fernsehens, während ihrer letzten Sendung. (11. Juni 2013)
AP
Ungläubige Gesichter: Angestellte vor dem Hauptgebäude des Staatsrundfunks ERT. (11. Juni 2013)
Ungläubige Gesichter: Angestellte vor dem Hauptgebäude des Staatsrundfunks ERT. (11. Juni 2013)
EPA
Die Schliessung sorgt für Aussehen: Ein ausländischer Journalist berichtet über den Entscheid der griechischen Regierung. (11. Juni 2013)
Die Schliessung sorgt für Aussehen: Ein ausländischer Journalist berichtet über den Entscheid der griechischen Regierung. (11. Juni 2013)
EPA
Wollen nicht aufgeben: ERT-Angestellte protestieren gegen die Schliessung und zählen auf die Unterstützung der Journalisten von Konkurrenzmedien. (12. Juni 2013)
Wollen nicht aufgeben: ERT-Angestellte protestieren gegen die Schliessung und zählen auf die Unterstützung der Journalisten von Konkurrenzmedien. (12. Juni 2013)
EPA
Ihre Kollegen senden über Internet weiter: Angestellte des Staatsfernsehens im Studio. (12. Juni 2013)
Ihre Kollegen senden über Internet weiter: Angestellte des Staatsfernsehens im Studio. (12. Juni 2013)
EPA
1 / 11

Dienstagnacht, 23 Uhr war es so weit: Der griechische Staatsrundfunk ERT stellte seinen Betrieb ein, die Bildschirme wurden schwarz. Wenige Stunden zuvor hatte die Regierung per Ministerialbeschluss das Aus für den Sender beschlossen – damit verloren alle knapp 2700 Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit. Die Regierung setzte so einen Teil der von der Troika geforderten Reformen durch. Der Entscheid der Regierung Samaras löste heftigen Protest aus, seit heute streiken alle griechischen Journalisten. Derweil senden die Mitarbeiter von ERT im Internet weiter.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.