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Die politische Wiedergeburt der baskischen Separatisten

Der frühere politische Arm der ETA bricht unter dem neuen Namen Sortu mit der baskischen Terrorgruppe.

Martin Dahms
Pressekonferenz zur Parteigründung: Neuer politischer Arm der baskischen Sache.
Pressekonferenz zur Parteigründung: Neuer politischer Arm der baskischen Sache.
Reuters

In den Friedensprozess im Baskenland kommt Bewegung. Nach der Verkündung einer «dauerhaften Waffenruhe» durch die ETA im Januar hat ihr früherer politischer Arm, die seit acht Jahren verbotene Batasuna, eine neue politische Partei ins Leben gerufen, die sich klar von der ETA distanziert. Mehrere Vorstandsmitglieder der neuen Gruppierung liessen die Partei mit dem Namen Sortu (Baskisch für entstehen oder geboren werden) am Mittwoch beim spanischen Innenministerium registrieren. Dessen Juristen werden nun überprüfen, ob Sortu die Bedingungen für eine Zulassung erfüllt. Wahrscheinlich wird sich der Oberste Gerichtshof mit der möglichen Legalisierung der Partei befassen müssen. Erstes Ziel von Sortu ist es, an den baskischen Kommunalwahlen im Mai dieses Jahres teilzunehmen.

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