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Die Angst vor dem Danach

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat gestern die lang angedrohte Räumung des Flüchtlingslagers in Idomeni begonnen.

Aufbruch ins Ungewisse: Flüchtlinge in Idomeni packen ihr Hab und Gut und machen sich auf den Weg ins griechische Hinterland.
Aufbruch ins Ungewisse: Flüchtlinge in Idomeni packen ihr Hab und Gut und machen sich auf den Weg ins griechische Hinterland.
Keystone

Knatternde Hubschrauber und endlose Kolonnen von Polizeifahrzeugen kündigten am Montagmorgen an den Zufahrtstrassen zum griechischen Grenzweiler Idomeni die Räumung von Europas traurigstem Zeltlager an.

Augenzeugen waren bei der beabsichtigten Schliessung des pro­visorischen Flüchtlingslagers an der Grenze zu Mazedonien nicht erwünscht: Medienvertretern und Helfern wurde der Zugang zum grossräumig abgesperrten Lager weitgehend verweigert. Zehn Tage soll nach Angaben eines griechischen Regierungssprechers der Abtransport der rund 8000 verbliebenen Bewohner in hastig geschaffene Auffanglager im griechischen Hinterland dauern. Gewalt soll vermieden werden.

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