Zum Hauptinhalt springen

Der Brexit ist da

Grossbritannien-Korrespondent Sebastian Borger zum Entschluss des Vereinigten Königreichs, aus der EU auszutreten.

Brexit-Zeitplan bleibt auch nach Gerichtsurteil unverändert: PremierministerinTheresa May, hier während ein Pressekonferenz in London. (2. November 2016)
Brexit-Zeitplan bleibt auch nach Gerichtsurteil unverändert: PremierministerinTheresa May, hier während ein Pressekonferenz in London. (2. November 2016)
Keystone
Die Kläger argumentierten, dass das Ergebnis des Referendums über den EU-Austritt rechtlich nicht bindend sei: Brexit-Gegner demonstrieren vor dem High Court in London.
Die Kläger argumentierten, dass das Ergebnis des Referendums über den EU-Austritt rechtlich nicht bindend sei: Brexit-Gegner demonstrieren vor dem High Court in London.
AP Photo/Frank Augstein, Keystone
Politische Verkehrsführung: Die Wegweiser zu den Wahllokalen sind nicht zu übersehen. Hier in Westlondon. (23. Juni 2016)
Politische Verkehrsführung: Die Wegweiser zu den Wahllokalen sind nicht zu übersehen. Hier in Westlondon. (23. Juni 2016)
Toby Melville, Reuters
1 / 69

In einer Hinsicht immerhin hatten die Demoskopen Recht: Grossbritannien ist ziemlich genau in der Mitte gespalten. In anderer Hinsicht aber hat die Branche ihrem verheerenden Abschneiden bei der letzten Unterhauswahl ein weiteres Waterloo hinzugefügt. Am Donnerstagabend war von einem Sieg der EU-Befürworter mit 52, ja sogar 54 Prozent die Rede. Am Freitagmorgen aber stand nach Auszählung von 60 Prozent der Stimmen fest: Der Brexit kommt. Das ist schlimm für das Land, ein existenzielles Problem für den Brüsseler Club und eine Kalamität für die Weltwirtschaft.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.