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David im Unglück

Das Scheitern an Europa wird für Tory-Premierminister zur unschönen Tradition. David Cameron ist schon der dritte, der deswegen abtreten muss.

Brexit-Zeitplan bleibt auch nach Gerichtsurteil unverändert: PremierministerinTheresa May, hier während ein Pressekonferenz in London. (2. November 2016)
Brexit-Zeitplan bleibt auch nach Gerichtsurteil unverändert: PremierministerinTheresa May, hier während ein Pressekonferenz in London. (2. November 2016)
Keystone
Die Kläger argumentierten, dass das Ergebnis des Referendums über den EU-Austritt rechtlich nicht bindend sei: Brexit-Gegner demonstrieren vor dem High Court in London.
Die Kläger argumentierten, dass das Ergebnis des Referendums über den EU-Austritt rechtlich nicht bindend sei: Brexit-Gegner demonstrieren vor dem High Court in London.
AP Photo/Frank Augstein, Keystone
Politische Verkehrsführung: Die Wegweiser zu den Wahllokalen sind nicht zu übersehen. Hier in Westlondon. (23. Juni 2016)
Politische Verkehrsführung: Die Wegweiser zu den Wahllokalen sind nicht zu übersehen. Hier in Westlondon. (23. Juni 2016)
Toby Melville, Reuters
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Das Politikerleben des David Cameron war lang vom Glück begünstigt. Am Tag nach der Brexit-Abstimmung steht er als Gescheiterter da. Nach der eisernen Lady Margaret Thatcher (1979-90) und deren windelweichem Nachfolger John Major (1990-97) ist Cameron der dritte Tory-Premierminister in Folge, der an Europa verzweifelt.

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