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Cameron kündigt seinen Rückzug an

Nach dem Ja der Briten zum EU-Austritt brauche das Land eine neue Führung, sagt Premier David Cameron. Im Herbst will er sein Amt abgeben.

Zieht Konsequenzen: Der britische Premier David Cameron hat am 24. Juni 2016 vor den Medien seinen Rückzug angekündigt.

Der britische Premierminister David Cameron hat seinen Rücktritt für Oktober angekündigt. Er zieht damit Konsequenzen aus seiner Niederlage in der historischen Abstimmung über einen Austritt Grossbritanniens aus der EU.

Er werde noch drei Monate, bis zum Oktober, im Amt bleiben, sagte Cameron am Freitag. Er wolle damit zur Stabilität beitragen. Austrittsverhandlungen mit der EU sollten anschliessend mit einem neuen Premierminister beginnen. «Das Land braucht ein neue Führung», sagte der konservative Politiker.

Neue Führung

Er habe sich mit voller Überzeugung für den Verbleib Grossbritanniens in der Europäischen Union eingesetzt. Die Entscheidung der Briten für den Brexit müsse jedoch respektiert werden. Deshalb könne er nicht der Kapitän sein, der das Land dauerhaft auf einem neuen Kurs steuere. Grossbritannien brauche eine neue Führung, sagte Cameron.

Die Briten hatten am Donnerstag darüber abgestimmt, ob sie in der EU bleiben oder das Staatenbündnis nach 43 Jahren verlassen wollen. Nach Auszählung aller Stimmen lagen die Befürworter des Brexit am Freitag mit knapp 52 Prozent vorn, wie die Behörden offiziell mitteilten. An den Finanzmärkten löste das Resultat einen Kurssturz bei Aktien und massive Verluste beim Wert des britischen Pfunds aus.

Knapp 52 Prozent für Brexit

Die Briten hatten am Donnerstag darüber abgestimmt, ob sie in der EU bleiben oder das Staatenbündnis nach 43 Jahren verlassen wollen. Nach Auszählung aller Stimmen lagen die Befürworter des Brexit am Freitag mit 51,9 Prozent vorn, wie die Behörden offiziell mitteilten.

An den Finanzmärkten löste das Resultat einen Kurssturz bei Aktien und massive Verluste beim Wert des britischen Pfunds aus.

SDA/kko

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