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Berlusconi will trotz Schlappe weiterregieren

Die italienische Linke erobert Mailand und fordert den Premier zum Rücktritt auf. Berlusconi spielt die Bedeutung der Regionalwahlen herab und will an der Macht in Rom festhalten.

Silvio Berlusconi und sein Popolo della Libertà (PDL) haben die Wende im zweiten Wahlgang der Kommunalwahlen nicht geschafft. Im Gegenteil: In Mailand, der Heimat des Premiers, hat sich der Rückstand ihrer Bürgermeisterin Letizia Moratti in der Stichwahl gar noch vergrössert. Giuliano Pisapia, der Kandidat der Linken, setzte sich mit 55 Prozent der Stimmen durch und löst Moratti für die nächsten fünf Jahre als erster Bürger der italienischen Wirtschaftsmetropole ab.

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