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Als das türkische Fernsehen wegsah

Es sind die schwersten Proteste gegen die türkische Regierung seit Jahrzehnten. Doch die TV-Sender des Landes ignorieren den Aufstand. Das bekommen die Medien nun zu spüren.

Türkische Medien müssen sich den Vorwurf der Selbstzensur gefallen lassen: Ein Kameramann filmt in Istanbul neben einem zerstörten Sendewagen. (4. Juni 2013)
Türkische Medien müssen sich den Vorwurf der Selbstzensur gefallen lassen: Ein Kameramann filmt in Istanbul neben einem zerstörten Sendewagen. (4. Juni 2013)
Keystone
Nichts Böses sehen, nichts Böses hören, nichts Böses sagen: Plakat von Demonstranten vor dem Sender Haber Turk. (4. Juni 2013)
Nichts Böses sehen, nichts Böses hören, nichts Böses sagen: Plakat von Demonstranten vor dem Sender Haber Turk. (4. Juni 2013)
Keystone
Informierten sich während der Proteste über Social Media: Demonstranten vor dem Gebäude des Fernsehsenders Haber Turk. (4. Juni 2013)
Informierten sich während der Proteste über Social Media: Demonstranten vor dem Gebäude des Fernsehsenders Haber Turk. (4. Juni 2013)
Keystone
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Dichte Wolken aus scharfem, beissendem Tränengas hingen über dem zentralen Platz der grössten türkischen Stadt – doch einer der grössten Privatsender des Landes zeigte Pinguine im Fernsehen. Die Dokumentation lief ohne Unterbrechung, während auf anderen Sendern Kochshows oder eine Dokumentation über Adolf Hitler zu sehen waren.

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