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Albanischer Pass löste Panik in US-Botschaft in Berlin aus

Heute wurden Teile des US-Konsulats in Berlin geräumt. Es handelte sich um einen Fehlalarm. Nun ist bekannt, weshalb es überhaut zur Evakuierung kam.

Mussten ihren Arbeitstag draussen verbringen: Evakuierte Mitarbeiter des US-Konsulats in Berlin.
Mussten ihren Arbeitstag draussen verbringen: Evakuierte Mitarbeiter des US-Konsulats in Berlin.
Keystone

Die Visa-Abteilung des US-Konsulats in Berlin ist am Donnerstag geräumt worden, nachdem mehrere Menschen über Atemwegsbeschwerden geklagt hatten. Eine Überprüfung ergab jedoch keine Hinweise auf eine gefährliche Substanz; die Sicherheitsmassnahmen wurden darum wieder aufgehoben.

Laut Polizeiangaben fühlte sich eine Mitarbeiterin der Passstelle am Vormittag unwohl, nachdem ihr ein Mann einen albanischen Pass vorgelegt hatte. Die Frau habe angegeben, einen «komischen Geschmack» im Mund gehabt zu haben, sagte ein Polizeisprecher. Auch zwei weitere Mitarbeiterinnen berichteten von Atemwegsbeschwerden.

Daraufhin wurde der Sicherheitsdienst informiert und der Visa- Bereich der diplomatischen Vertretung im Berliner Stadtteil Zehlendorf geräumt. Eine Überprüfung ergab jedoch, dass keinerlei gefährliche Substanz freigesetzt wurde. Die Evakuierung wurde daraufhin am Nachmittag wieder aufgehoben.

Seit Tagen werden US-Vertretungen in mehreren muslimischen Ländern von Demonstranten angegriffen. Deren Empörung richtet sich gegen einen US-Film, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird.

dapd/rbi/mrs

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