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500 griechische Autofahrer zünden Mautstation an

Die Fahrt von Athen nach Thessaloniki soll rund 12 Euro mehr kosten. Hunderte Demonstranten wehrten sich gegen diese Preiserhöhung. Sie setzten kurzerhand eine Mautstation in Brand.

Die Fahrt von Athen nach Thessaloniki soll fast 12 Euro teurer werden: Ein Demonstrant vor der Mautstation. (9. Februar 2014)
Die Fahrt von Athen nach Thessaloniki soll fast 12 Euro teurer werden: Ein Demonstrant vor der Mautstation. (9. Februar 2014)
Keystone

Bei einer Protestaktion gegen gestiegene Strassengebühren ist am Sonntag im Osten der Hauptstadt Athen eine Mautstation angezündet worden. Durch die jüngsten Erhöhungen steigt der Preis für die Fahrt von Athen in die Millionenmetropole Thessaloniki von 44,30 auf 56 Euro.

Wie die Polizei mitteilte, versammelten sich rund 500 griechische Autofahrer am Nachmittag an der Station Athen-Lamia, um gegen die angestiegenen Mautgebühren zu protestieren. «Die neuen Maut-Erhöhungen sind eine Provokation und inakzeptabel», sagte der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Griechenlands, Dimitris Koutsoumbas.

Verkehrsminister Mihalis Chryssohoidis machte darauf aufmerksam, dass die Mauterhöhungen bereits bei Verhandlungen mit den Konzessionären im Jahr 2007 vereinbart worden seien.

SDA/chk

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