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Böse Überraschung für May

Das britische Parlament muss einem Antrag des Landes zum EU-Austritt im ­Voraus zustimmen. Das hat der High Court in London entschieden. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen.

Sascha Zastiral, London
Premierministerin Theresa May.
Premierministerin Theresa May.
Keystone

Die Brexit-Pläne von Gross­britanniens Premierministerin Theresa May haben einen schweren Dämpfer erhalten: Ein Gericht in London hat entschieden, dass die Regierung den Brexit-Prozess nicht am Parlament vorbei in Gang setzen darf. Die Abgeordneten müssen in diese Entscheidung eingebunden werden, urteilte der High Court gestern. Damit ist unklar, ob der Brexit-Prozess wie geplant bis Ende März beginnen kann. Eine Re­gierungssprecherin erklärte umgehend, dass die Regierung das Urteil anfechten werde. Verzögerungen beim Brexit-Fahrplan werde es keine geben.

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