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«Einige kleine Waffen» abgefeuert: Trump vertraut Kim weiterhin

Der nordkoreanische Machthaber habe Joe Biden als «Idioten mit geringem IQ» bezeichnet, behauptet der US-Präsident – und lobt Kim dafür.

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US-Präsident Donald Trump hat zum Auftakt eines viertägigen Staatsbesuchs in Japan fairere Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gefordert.
US-Präsident Donald Trump hat zum Auftakt eines viertägigen Staatsbesuchs in Japan fairere Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gefordert.
Brendan Smialowski, AFP
Der US-Präsident und seine Frau waren am Samstag in Japan angekommen. Am Sonntag spielten Abe und Trump erst einmal eine Runde Golf.
Der US-Präsident und seine Frau waren am Samstag in Japan angekommen. Am Sonntag spielten Abe und Trump erst einmal eine Runde Golf.
Brendan Smialowski, AFP
Luftaufnahmen des japanischen Fernsehens zeigten die beiden «Golf-Kumpel» auf dem Rasen. Später stand noch der Besuch eines Sumo-Turniers auf dem Programm.
Luftaufnahmen des japanischen Fernsehens zeigten die beiden «Golf-Kumpel» auf dem Rasen. Später stand noch der Besuch eines Sumo-Turniers auf dem Programm.
Brendan Smialowski, AFP
First Lady Melania Trump besuchte in Tokio das Mori Building Digital Art Museum, zusammen mit der Frau des japanischen Ministerpräsidenten, Akie Abe.
First Lady Melania Trump besuchte in Tokio das Mori Building Digital Art Museum, zusammen mit der Frau des japanischen Ministerpräsidenten, Akie Abe.
Charly Triballeau, AFP
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US-Präsident Donald Trump hat trotz der jüngsten Waffentests Nordkoreas «Vertrauen» in Machthaber Kim Jong Un. Nordkorea habe «einige kleine Waffen» abgefeuert, was ihn aber nicht beunruhigt habe, schrieb Trump am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter, offenbar mit Verweis auf die Raketentests Anfang Mai. «Ich habe Vertrauen, dass der Vorsitzende Kim sein Versprechen an mich halten wird.»

Präsident Trump, der derzeit auf Staatsbesuch in Japan ist, suggerierte zudem, Kim habe ein «Signal» an ihn gesandt und den demokratischen Präsidentschaftsbewerber und Trump-Kritiker Joe Biden als «Schwachsinnigen» und «Idioten mit geringem IQ» bezeichnet. Biden hatte zuvor Kritik an Kim geübt.

Nordkorea ist eines der wichtigsten Themen bei den Gesprächen zwischen Trump und Japans Regierungschef Shinzo Abe. Der US-Präsident und seine Frau waren am Samstag in Japan angekommen. Abe und Trump ihr Treffen am Sonntag mit einer Runde Golf in Tokio, für später stand der Besuch eines Sumo-Turniers auf dem Programm. Am Montag wird Trump dann vom neuen japanischen Kaiser Naruhito empfangen.

Nordkorea hatte Anfang Mai mit zwei Raketentests innerhalb einer Woche scharfe Kritik in weiten Teilen der internationalen Gemeinschaft ausgelöst. Experten gehen davon aus, dass Pyongyang mit den Abschüssen Druck auf die USA in den festgefahrenen Gesprächen zum Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenarsenals ausüben möchte.

Wenige Stunden vor Trumps Landung in Japan hatte der Nationale Sicherheitsberater John Bolton erklärt, es gebe «keinen Zweifel», dass die jüngsten Raketentests in Pyongyang gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verstiessen. Washington sei aber weiterhin zu Gesprächen bereit.

(AFP)

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