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Japans Überlebende von Geiseldrama heimgekehrt

Zehn japanische Mitarbeiter des Gasunternehmens in Algerien überlebten die Geiselnahme nicht. Ihre Leichen sind in Tokio angekommen. Die Überlebenden wurden vom Ministerpräsidenten empfangen.

Zu Hause angekommen: Die Särge der getöteten Geiseln werden von den Angehörigen in Tokio empfangen. (25. Januar 2013)
Zu Hause angekommen: Die Särge der getöteten Geiseln werden von den Angehörigen in Tokio empfangen. (25. Januar 2013)
AFP

Sieben japanische Überlebende des Angriffs auf eine Gasförderanlage in Algerien sind auf dem Tokioter Flughafen Haneda eingetroffen. An Bord des Flugzeugs befanden sich auch die Särge von neun ihrer Kollegen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Die Leiche des zehnten bei der Geiselnahme getöteten Japaners sollte zu einem späteren Zeitpunkt in die Heimat überführt werden. Mit an Bord der Sondermaschine der Regierung waren der stellvertretende Aussenminister Shunichi Suzuki und der Chef des Unternehmens JCG, für das die als Geiseln genommenen Japaner in Algerien arbeiteten.

Blutige Befreiungsaktion

Zu den Politikern, die auf dem Flughafen in Tokio warteten, gehörte Aussenminister Fumio Kishida. Später war unter anderem ein Treffen in der Residenz des Ministerpräsidenten Shinzo Abe vorgesehen.

Ein islamistisches Kommando hatte Mitte Januar die Gasförderanlage bei In Amenas in der algerischen Wüste gestürmt und Hunderte Geiseln genommen. Bei einer blutigen Befreiungsaktion durch algerische Spezialkräfte am vergangenen Samstag wurden nach Angaben aus Algerien 37 ausländische Geiseln getötet.

(SDA)

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