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Japan sucht in Tschernobyl Ideen für Fukushima

Die japanische Regierung hat einen Minister in die Ukraine entsandt. Im Land der Reaktorkatastrophe von 1986 sollen wichtige Informationen zur Dekontaminierung verstrahlter Böden gesammelt werden.

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
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Der Vize-Minister für Landwirtschaft und Fischerei, Takashi Shinohara, werde von Donnerstag an die Ukraine bereisen, teilte die Regierung am Mittwoch in Tokio mit. Im Land der Reaktorkatastrophe von 1986 solle Shinohara Informationen sammeln, die bei der Dekontaminierung der Region um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Eins helfen könnten. Wie die Nachrichtenagentur Jiji Press am Mittwoch berichtete, soll der Vize-Minister unter anderem ein Rapsfeld und eine Biosprit-Fabrik in der Sperrzone von Tschernobyl besuchen.

Ein Vierteljahrhundert nach der Explosion des Unglücksreaktors ist die Gegend noch immer verstrahlt. Das Feld und die Fabrik werden Jiji zufolge von einer gemeinnützigen japanischen Organisation und ihren Partnern, darunter einer ukrainischen Universität, betrieben. Shinohara werde auch an einer internationalen Wissenschaftlerkonferenz zu der Katastrophe von Tschernobyl in der Hauptstadt Kiew teilnehmen.

SDA/jak

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