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Die Tochter des Diktators will an die Spitze

Park Geun-hye könnte heute zur ersten Präsidentin Südkoreas gewählt werden. Die Diktatorentochter inszeniert sich als Frauenrechtlerin, hat aber gerade bei den Südkoreanerinnen einen schweren Stand.

Intakte Wahlchancen: Park Geun-hye könnte bald zur mächtigsten Frau Südkoreas werden. (17. Dezember 2012)
Intakte Wahlchancen: Park Geun-hye könnte bald zur mächtigsten Frau Südkoreas werden. (17. Dezember 2012)
Reuters
Hat die Rechte der Frauen auf die Wahlkampfagenda gesetzt: Park besucht im Rahmen ihrer ersten, gescheiterten Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur einen Frauenverein in Seoul. (November 2008)
Hat die Rechte der Frauen auf die Wahlkampfagenda gesetzt: Park besucht im Rahmen ihrer ersten, gescheiterten Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur einen Frauenverein in Seoul. (November 2008)
Keystone
Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet: Der linksliberale Oppositionspolitiker Moon Jae will Park die Präsidentschaft streitig machen – im Bild die Kandidaten bei einer Debatte im südkoreanischen TV. (4. Dezember 2012)
Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet: Der linksliberale Oppositionspolitiker Moon Jae will Park die Präsidentschaft streitig machen – im Bild die Kandidaten bei einer Debatte im südkoreanischen TV. (4. Dezember 2012)
Keystone
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Die Eltern von Park Geun-hye haben den Aufstieg an die Spitze Südkoreas beide mit dem Leben bezahlt. Ihr Vater, der Diktator Park Chung-hee, regierte das Land seit 1961 mit eiserner Hand, bis er 1979 von seinem Geheimdienstchef bei einer privaten Dinnerparty erschossen wurde. Ihre Mutter war schon fünf Jahre zuvor von einem Nordkoreaner bei einem Attentat getötet worden, das ihrem Ehemann gegolten hatte. Park selber wurde 2006 bei einer Wahlkampfveranstaltung von einem Geisteskranken mit einem Messer im Gesicht verletzt.

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