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Der Zorn der Muslime erfasst auch Australien

In Sydney sind heute bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei mehrere Personen verletzt worden. Unter anderem waren Parolen gegen Kopten zu hören.

Der Film versetzt auch in Australien Muslime in Aufruhr: Demonstranten in Sydney. (15. September 2012)
Der Film versetzt auch in Australien Muslime in Aufruhr: Demonstranten in Sydney. (15. September 2012)
AFP

Die gewaltsamen Proteste gegen das Schmäh-Video über den Propheten Mohammed haben auch Australien erreicht. Mehrere Hundert demonstrierende Muslime versuchten heute in Sydney, vor das US-Konsulat zu ziehen. Die Polizei hinderte die rund 200 Demonstranten daran. Sie setzte dabei Tränengas ein. Es habe auf beiden Seiten Verletzte gegeben, berichtete der Fernsehsender ABC.

Auf Bildern des Fernsehsenders Ten Network war zu sehen, wie ein Polizist bewusstlos zu Boden ging, während die Demonstranten Flaschen und andere Gegenstände warfen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, acht Menschen wurden festgenommen. Insgesamt sechs Polizisten wurden nach Angaben der Behörden bei den Auseinandersetzungen verletzt, zwei mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei Demonstranten wurden wegen Hundebissen, 17 weitere wegen Reizungen durch das eingesetzte Pfefferspray behandelt.

Einige Teilnehmer trugen schwarze Dschihad-Fahnen sowie Transparente mit der Aufschrift: «Enthauptet all jene, die den Propheten beleidigen.» Auch Parolen gegen Kopten seien zu hören gewesen. In dem auf Youtube veröffentlichten Schmäh-Video aus den USA wird der Prophet als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld dargestellt.

(SDA)

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