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Chinesen attackieren japanische Botschaft in Peking

Tausende wütende Chinesen haben vor der japanischen Botschaft protestiert. Sie kritisierten den Kauf der umstrittenen Senkaku-Inseln durch die japanische Regierung und versuchten, die Botschaft zu stürmen.

Einigen Demonstranten gelan es, die Barrikaden zu durchbrechen: Tumultartige Szenen vor der japanischen Botschaft in Peking. (15. September 2012)
Einigen Demonstranten gelan es, die Barrikaden zu durchbrechen: Tumultartige Szenen vor der japanischen Botschaft in Peking. (15. September 2012)
AFP

Vor der japanischen Botschaft in Peking ist es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Tausende Menschen protestierten dort gegen die ihrer Ansicht nach unrechtmässige japanische Besetzung einer Inselgruppe im Ostchinesischen Meer. Demonstranten warfen Steine auf die Botschaft, japanische Flaggen wurden verbrannt. Als einige Teilnehmer der Kundgebung versuchten, die Absperrungen um die Botschaft zu durchbrechen, wurden sie von der Bereitschaftspolizei zurückgedrängt. Auch in anderen chinesischen Städten kam es zu antijapanischen Kundgebungen, die jedoch meist friedlich blieben.

Spannungen nehmen zu

Die Spannungen zwischen Japan und China wegen der Inseln im Ostchinesischen Meer nehmen seit Wochen zu. In den vergangenen Tagen erlebten sie einen neuen Höhepunkt, nachdem die japanische Regierung die Inseln gekauft hatte.

Die Regierung in Peking hatte Japan gewarnt, ein Kauf der Inseln, die in Japan Senkaku-Inseln und in China Diaoyu-Inseln genannt werden, von privaten japanischen Besitzern werde als Affront betrachtet und Konsequenzen haben. Japan kontrolliert die Inseln seit 40 Jahren, nachdem sie von den USA, die sie im Zweiten Weltkrieg erobert hatten, aufgegeben worden waren. Beansprucht werden die Inseln aber auch von China und Taiwan.

(dapd)

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