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Bo Xilai liess zum Schluss eine Bombe platzen

Nicht Machtgier, sondern eine verbotene Liebe habe ihn zu Fall gebracht, sagt der frühere chinesische Spitzenfunktionär. Beobachter wundern sich, wie aus dem «Palastdrama» eine «Dreiecksbeziehung» wurde.

Kai Strittmatter, Peking
Entgeht der Todesstrafe: Bo Xilai steht in Handschellen zwischen Polizisten im Gerichtssaal. (22. September 2013)
Entgeht der Todesstrafe: Bo Xilai steht in Handschellen zwischen Polizisten im Gerichtssaal. (22. September 2013)
Keystone
Noch immer smart, gut aussehend und eloquent: Bo Xilai am letzten Prozesstag. (26. August 2013)
Noch immer smart, gut aussehend und eloquent: Bo Xilai am letzten Prozesstag. (26. August 2013)
AP Photo/CCTV
Die Aufmerksamkeit war gewaltig: Kameras vor dem Gerichtsgebäude in Jinan. (26. August 2013)
Die Aufmerksamkeit war gewaltig: Kameras vor dem Gerichtsgebäude in Jinan. (26. August 2013)
AP Photo/Ng Han Guan
Mit fünf Tagen dauerte der Prozess deutlich länger als allgemein erwartet: Polizisten in Jinan. (25. August 2013)
Mit fünf Tagen dauerte der Prozess deutlich länger als allgemein erwartet: Polizisten in Jinan. (25. August 2013)
AP Photo/Ng Han Guan
Seine Verurteilung gilt bei Beobachtern als sicher: Bo Xilai vor Gericht. (25. August 2013)
Seine Verurteilung gilt bei Beobachtern als sicher: Bo Xilai vor Gericht. (25. August 2013)
AFP
Zeigte sich zerknirscht angesichts der Mordvorwürfe gegen seine Frau: Bo Xilai am dritten Prozesstag. (24. August 2013)
Zeigte sich zerknirscht angesichts der Mordvorwürfe gegen seine Frau: Bo Xilai am dritten Prozesstag. (24. August 2013)
AP/CCTV
Der zweite Tag im Prozess gegen Bo Xilai: Journalisten verfolgen die aufgezeichnete Aussage von Bos Frau Gu Kailai. (23. August 2013)
Der zweite Tag im Prozess gegen Bo Xilai: Journalisten verfolgen die aufgezeichnete Aussage von Bos Frau Gu Kailai. (23. August 2013)
AFP Ralston, AFP
Will von Bestechungsgeldern und Geschenken nichts gewusst haben: Bo Xilai vor dem Gericht in Jinan. (23. August 2013)
Will von Bestechungsgeldern und Geschenken nichts gewusst haben: Bo Xilai vor dem Gericht in Jinan. (23. August 2013)
CCTV, Reuters
Das Aufsehen um den Prozess machen sich auch Demonstranten zunutze: Ein Mann ist auf eine Säule gestiegen und zeigt Verletzungen. (22. August 2013)
Das Aufsehen um den Prozess machen sich auch Demonstranten zunutze: Ein Mann ist auf eine Säule gestiegen und zeigt Verletzungen. (22. August 2013)
AP Photo/Ng Han Guan
Soll Bo vom Geschäftsmann Xu Ming vermacht worden sein: Die Villa Fontaine Saint-Georges in Cannes.
Soll Bo vom Geschäftsmann Xu Ming vermacht worden sein: Die Villa Fontaine Saint-Georges in Cannes.
AFP
Der mit Spannung erwartete Prozess hat begonnen: Bo Xilai antwortet auf die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe. (22. August 2013)
Der mit Spannung erwartete Prozess hat begonnen: Bo Xilai antwortet auf die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe. (22. August 2013)
Reuters
Bo droht die Todesstrafe oder zumindest eine lebenslange Haftstrafe.
Bo droht die Todesstrafe oder zumindest eine lebenslange Haftstrafe.
AFP
Polizisten brachten Bo in den Gerichtssaal.
Polizisten brachten Bo in den Gerichtssaal.
Reuters
Das Gericht veröffentlicht Details zum Prozess über das chinesische Twitter-Äquivalent Weibo.
Das Gericht veröffentlicht Details zum Prozess über das chinesische Twitter-Äquivalent Weibo.
AP/Gericht
Polizisten treffen beim Gericht ein.
Polizisten treffen beim Gericht ein.
AFP
110 Personen seien zum Gerichtssaal zugelassen, darunter 19 chinesische Journalisten.
110 Personen seien zum Gerichtssaal zugelassen, darunter 19 chinesische Journalisten.
AP/Gericht
Aus Angst vor Protesten ...
Aus Angst vor Protesten ...
EPA
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Am Ende wimmelt es in dem Drama, das Bo Xilai zeichnet, vor korrupten, intriganten, machthungrigen Schurken. Die Ehefrau: «verrückt», sein früherer Polizeichef: «bösartig». Nur einer ist unschuldig: der Erzähler selbst, die männliche Hauptrolle. Bo Xilai, noch immer smart, gut aussehend und eloquent wie in seinen Zeiten als Politstar, im Moment aber Angeklagter in Chinas Sensationsprozess und als solcher vornehmlich verkannt, hereingelegt, hintergangen.

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