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Ausflug zum Strahlenmonster

Wer Tschernobyl besucht, kann sich bis auf wenige Hundert Meter dem Unglücksreaktor nähern – und muss in der Sperrzone ein paar Verhaltensregeln befolgen.

Beim Betreten des AKW-Geländes erscheint auf der rechten Seite der Unglücksreaktor von Tschernobyl.
Beim Betreten des AKW-Geländes erscheint auf der rechten Seite der Unglücksreaktor von Tschernobyl.
Vincenzo Capodici
Das Tschernobyl-Informationszentrum, das wenige Hundert Meter vom Reaktor 4 entfernt ist.
Das Tschernobyl-Informationszentrum, das wenige Hundert Meter vom Reaktor 4 entfernt ist.
Vincenzo Capodici
Beim Verlassen von Tschernobyl werden Arbeiter und Touristen auf Radioaktivität geprüft.
Beim Verlassen von Tschernobyl werden Arbeiter und Touristen auf Radioaktivität geprüft.
Vincenzo Capodici
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Das AKW von Tschernobyl ist zwar vor zehn Jahren stillgelegt worden, es ist aber ein wichtiger Arbeitgeber in der Region geblieben. Allein aus Slawutitsch, der Ersatzstadt für Prypjat, die 60 Kilometer entfernt von Tschernobyl liegt, pendeln jeden Tag rund 3000 Menschen zur Arbeit. Sie verrichten Überwachungs- und Erhaltungsarbeiten im Kernkraftwerk mit vier Reaktoren. Die Bahnfahrt von Slawutitsch nach Tschernobyl dauert rund 60 Minuten, sie führt durch weissrussisches Staatsgebiet und an wild wuchernder Vegetation und menschenleeren Gegenden vorbei. Der Bahnhof Tschernobyl liegt direkt beim AKW.

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