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Trump Taj Mahal stellt Betrieb ein

Für Donald Trump war es ein Weltwunder: Nun ist sein einstiger Glücksspieltempel in Atlantic City nach monatelangem Streik geschlossen worden.

Finanzieller Flop: Donald Trump eröffnet das Trump Taj Mahal in Atlantic City. (5. April 1990)
Finanzieller Flop: Donald Trump eröffnet das Trump Taj Mahal in Atlantic City. (5. April 1990)
Charles Rex Arbogast, Keystone
Trump zieht sich 2009 weitgehend aus dem Glücksspielgeschäft in Atlantic City zurück.  (5. April 1990)
Trump zieht sich 2009 weitgehend aus dem Glücksspielgeschäft in Atlantic City zurück. (5. April 1990)
Mike Derer, Keystone
Bezeichnet sein Casino als das achte Weltwunder: Donald Trump stellt das Projekt vor. (28. Februar 1989)
Bezeichnet sein Casino als das achte Weltwunder: Donald Trump stellt das Projekt vor. (28. Februar 1989)
David Cantor, Keystone
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Donald Trump nannte es einst das achte Weltwunder – nun sind die Türen seines ehemals prunkvollsten Casinos geschlossen. Das Trump Taj Mahal in der US-Glücksspielhochburg Atlantic City stellte am Montag nach monatelangem Streik den Betrieb ein.

Die Casino- und Hotelanlage hatte zuletzt etwa 3000 Mitarbeiter. Der New Yorker Immobilien-Tycoon und republikanische US-Präsidentschaftskandidat Trump hatte das Casino 1990 mit grossem Rummel als Vorzeigeobjekt eröffnet – zur Premiere kamen Pop-Legende Michael Jackson und 75'000 Fans.

Doch das Mega-Projekt, das alle anderen Glücksspieltempel in Atlantic City in den Schatten stellte, wurde rasch zum finanziellen Flop. Es folgte der erste von vier Insolvenzanträgen für Firmen aus Trumps Casino-Imperium. 2009 zog sich der Unternehmer weitgehend aus dem Glücksspielgeschäft in der US-Ostküstenstadt zurück.

Investor Icahn am Ruder

Die letzten Anteile an der Casino-Gesellschaft Trump Entertainment Resorts gab Trump im März im Zuge einer Umstrukturierung ab. Der mit ihm befreundete New Yorker Hedgefonds-Investor Carl Icahn übernahm die Kontrolle. Nach einem erbitterten Streit mit der Gewerkschaft erklärte Icahn die Sanierung vor gut zwei Monaten für gescheitert.

Obwohl er 350 Millionen Dollar in das Casino gesteckt habe, sei nichts mehr zu retten gewesen, teilte Icahn am Montag mit. «Heute ist ein trauriger Tag für Atlantic City.» Viele Angestellte des Trump Taj Mahals hatten seit Juli gegen Icahns Pläne gestreikt. Sie machen dem Investor heftige Vorwürfe und glauben, dass die Schliessung nur ein Manöver ist, um die Gewerkschaft loszuwerden.

SDA/chk

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